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	<title>Kommentare zu: Hype und Gegenhype</title>
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	<description>Neue Medien im Change Management</description>
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		<title>Von: Joachim Niemeier</title>
		<link>http://www.change-zweinull.de/2007/12/19/hype-und-gegenhype/comment-page-1/#comment-27</link>
		<dc:creator>Joachim Niemeier</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 17:56:32 +0000</pubDate>
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		<description>Wo k&#228;men wir denn hin, wenn in unseren Unternehmen jetzt jeder seine Meinung sagen w&#252;rde? Und die schon jetzt &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=zzUR27Cg-Ck&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hochbelastete F&#252;hrungskr&#228;fte&lt;/a&gt; m&#252;ssten neben ihren anspruchsvollen Aufgaben nun auch noch ein Zeitbudget daf&#252;r einplanen, ja sie sind quasi gezwungen, zu reagieren. Wir machen doch einmal im Jahr eine Mitarbeiterbefragung, da kann sich jeder &#228;ussern - sauber nach Themen geordnet und das auch noch anonym! 

Wenn da nicht das &lt;a href=&quot;http://www.greatplacetowork.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Great Place to Work&lt;/a&gt;&#174; Institut Deutschland gerade in einem vom Bundesministeriums f&#252;r Arbeit und Soziales beauftragten Forschungsprojekt u.a. folgendes Fazit gezogen:


&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;- Die Arbeitszufriedenheit in Deutschland steht noch auf relativ hohem Niveau, weist aber Tendenzen zu einer qualitativen Verschlechterung auf.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- Ein Anteil von 40 Prozent engagierter Mitarbeiter darf sowohl aus Sicht der Mitarbeiter wie aus Sicht der Unternehmen als unbefriedigend bewertet werden.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- Mitarbeiterorientierung bzw. eine ausgepr&#228;gte Arbeitsqualit&#228;t wird in den Unternehmen in Deutschland nur von etwa der H&#228;lfte der Besch&#228;ftigten erlebt.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- In Bezug auf das Engagement und die Unternehmenskultur zeigen sich f&#252;r die meisten Unternehmen deutliche Verbesserungspotenziale.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Ja klar, auf die Mitarbeiter kommt es an. Aber was machen wir, wenn die Mitarbeiter uns jetzt beim Wort nehmen?

Oder wo k&#228;men wir denn hin, wenn jeder Kunde frei &#252;ber seine negativen Erfahrungen mit unseren Produkten oder Dienstleistungen berichten kann? Wir machen doch alle zwei Jahre eine aufw&#228;ndige, repr&#228;sentative Kundenbefragung mit einem renommierten Institut. Und dann werden diese negativen Erfahrungen wom&#246;glich auch noch von anderen Kunden gelesen und in ihre Entscheidungsprozesse einbezogen. F&#252;r was denken die sich machen wir eigentlich die millionenschwere Kampagne zu den Kernbotschaften von unseren Produkten und Dienstleistungen mit einer angesehenen Medienagentur?

Web 2.0er ticken anders! In den weltweit &lt;a href=&quot;http://www.sifry.com/alerts/Slide0005-tm.png&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;70 Millionen Weblogs&lt;/a&gt; (Stand M&#228;rz 2007) steht sicher viel Triviales. Aber auch wenn nur ein Bruchteil an Informationen &quot;brauchbar&quot; ist, dann kommt immer noch ein Vielfaches im Vergleich zum Web 1.0-Zeitalter zusammen.

Und dann muss man auch noch lesen, dass es so oder so passieren wird, und es somit gar &lt;a href=&quot;http://theobvious.typepad.com/blog/2007/03/the_100_guarant.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;keine ernsthafte Handlungsoptionen&lt;/a&gt; ist, sich mit diesem Thema nicht zu besch&#228;ftigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo k&auml;men wir denn hin, wenn in unseren Unternehmen jetzt jeder seine Meinung sagen w&uuml;rde? Und die schon jetzt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zzUR27Cg-Ck" rel="nofollow">hochbelastete F&#252;hrungskr&#228;fte</a> m&uuml;ssten neben ihren anspruchsvollen Aufgaben nun auch noch ein Zeitbudget daf&uuml;r einplanen, ja sie sind quasi gezwungen, zu reagieren. Wir machen doch einmal im Jahr eine Mitarbeiterbefragung, da kann sich jeder &auml;ussern &#8211; sauber nach Themen geordnet und das auch noch anonym! </p>
<p>Wenn da nicht das <a href="http://www.greatplacetowork.de/" rel="nofollow">Great Place to Work</a>&reg; Institut Deutschland gerade in einem vom Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales beauftragten Forschungsprojekt u.a. folgendes Fazit gezogen:</p>
<ul>
<li>- Die Arbeitszufriedenheit in Deutschland steht noch auf relativ hohem Niveau, weist aber Tendenzen zu einer qualitativen Verschlechterung auf.</li>
<li>- Ein Anteil von 40 Prozent engagierter Mitarbeiter darf sowohl aus Sicht der Mitarbeiter wie aus Sicht der Unternehmen als unbefriedigend bewertet werden.</li>
<li>- Mitarbeiterorientierung bzw. eine ausgepr&#228;gte Arbeitsqualit&#228;t wird in den Unternehmen in Deutschland nur von etwa der H&#228;lfte der Besch&#228;ftigten erlebt.</li>
<li>- In Bezug auf das Engagement und die Unternehmenskultur zeigen sich f&#252;r die meisten Unternehmen deutliche Verbesserungspotenziale.</li>
</ul>
<p>Ja klar, auf die Mitarbeiter kommt es an. Aber was machen wir, wenn die Mitarbeiter uns jetzt beim Wort nehmen?</p>
<p>Oder wo k&auml;men wir denn hin, wenn jeder Kunde frei &uuml;ber seine negativen Erfahrungen mit unseren Produkten oder Dienstleistungen berichten kann? Wir machen doch alle zwei Jahre eine aufw&auml;ndige, repr&auml;sentative Kundenbefragung mit einem renommierten Institut. Und dann werden diese negativen Erfahrungen wom&ouml;glich auch noch von anderen Kunden gelesen und in ihre Entscheidungsprozesse einbezogen. F&uuml;r was denken die sich machen wir eigentlich die millionenschwere Kampagne zu den Kernbotschaften von unseren Produkten und Dienstleistungen mit einer angesehenen Medienagentur?</p>
<p>Web 2.0er ticken anders! In den weltweit <a href="http://www.sifry.com/alerts/Slide0005-tm.png" rel="nofollow">70 Millionen Weblogs</a> (Stand M&auml;rz 2007) steht sicher viel Triviales. Aber auch wenn nur ein Bruchteil an Informationen &quot;brauchbar&quot; ist, dann kommt immer noch ein Vielfaches im Vergleich zum Web 1.0-Zeitalter zusammen.</p>
<p>Und dann muss man auch noch lesen, dass es so oder so passieren wird, und es somit gar <a href="http://theobvious.typepad.com/blog/2007/03/the_100_guarant.html" rel="nofollow">keine ernsthafte Handlungsoptionen</a> ist, sich mit diesem Thema nicht zu besch&auml;ftigen.</p>
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		<title>Von: Martin Koser</title>
		<link>http://www.change-zweinull.de/2007/12/19/hype-und-gegenhype/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Martin Koser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 17:11:11 +0000</pubDate>
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		<description>Neues muss stets mit Widerst&#228;nden k&#228;mpfen und der Ruf &quot;alles wird immer schlechter&quot; ist ein&#160;Klassiker seit R&#246;merzeiten. F&#252;r differenzierte Betrachtungen ob nun eher Hype oder Nicht-Hype zutrifft bleibt zudem im Kampfget&#252;mmel oft nur wenig Raum. Oft genug kann man aber den&#160;Kritikern und Traditionalisten schlechte Recherche vorwerfen - nur ein Beispiel sind hier die Auslassungen des stellvertretenden Onlineredakteurs der SZ in bezug auf &quot;dieses neue Web 2.0-Zeugs&quot;. Thomas Kn&#252;wer vom HB hat dies sehr sch&#246;n analysiert, mit allen weiterf&#252;hrenden Links: http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1625</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neues muss stets mit Widerst&auml;nden k&auml;mpfen und der Ruf &quot;alles wird immer schlechter&quot; ist ein&nbsp;Klassiker seit R&ouml;merzeiten. F&uuml;r differenzierte Betrachtungen ob nun eher Hype oder Nicht-Hype zutrifft bleibt zudem im Kampfget&uuml;mmel oft nur wenig Raum. Oft genug kann man aber den&nbsp;Kritikern und Traditionalisten schlechte Recherche vorwerfen &#8211; nur ein Beispiel sind hier die Auslassungen des stellvertretenden Onlineredakteurs der SZ in bezug auf &quot;dieses neue Web 2.0-Zeugs&quot;. Thomas Kn&uuml;wer vom HB hat dies sehr sch&ouml;n analysiert, mit allen weiterf&uuml;hrenden Links: <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1625" rel="nofollow">http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1625</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Helferich</title>
		<link>http://www.change-zweinull.de/2007/12/19/hype-und-gegenhype/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>Andreas Helferich</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 14:34:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann dem Beitrag nur zustimmen, v.a. in der Kritik am Fernsehen (wobei ich mir nicht so sicher bin, ob man zwischen Privat und &#214;ffentlich-rechtlich trennen muss). Im Fernsehen wie im Web 2.0 scheint zudem eine gewisse Tendenz zu bestehen, sich gegenseitig hochzuloben. Man denke nur an den Film-Film-Film-der Woche (Weltpremiere! Made in Germany nat&#252;rlich...), oder Stefan Raab, dessen neuester Ausflug in die Primetime nat&#252;rlich schon Tage und Wochen vorher in allen Sendern der Sat1-ProSieben-Sendergruppe angepriesen, nicht zuletzt auch in angeblichen redaktionellen Beitr&#228;gen, die in Wahrheit nichts als Werbung sind.

&#196;hnliche Tendenzen hat es, wenn Kommentierkartelle zwischen Bloggern entstehen, man sinnlos Kontakte sammelt (nach dem Motto &quot;ich bin soo toll, ich kenne soo viele Leute&quot;) o.&#228;.

Allerdings denke ich, dass auch das Web 2.0 nicht den Weltuntergang bedeuten wird. Wie die Analysten von Gartner mit ihrem Hype Cycle sch&#246;n illustrieren, folgt auf jeden Hype ein Tal der Tr&#228;nen und erst nach diesem Tal zeigt sich, was sich auf Dauer wirklich durchsetzt... und alles nicht so ernst zu nehmen, ist meistens ein guter Rat ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dem Beitrag nur zustimmen, v.a. in der Kritik am Fernsehen (wobei ich mir nicht so sicher bin, ob man zwischen Privat und &Ouml;ffentlich-rechtlich trennen muss). Im Fernsehen wie im Web 2.0 scheint zudem eine gewisse Tendenz zu bestehen, sich gegenseitig hochzuloben. Man denke nur an den Film-Film-Film-der Woche (Weltpremiere! Made in Germany nat&uuml;rlich&#8230;), oder Stefan Raab, dessen neuester Ausflug in die Primetime nat&uuml;rlich schon Tage und Wochen vorher in allen Sendern der Sat1-ProSieben-Sendergruppe angepriesen, nicht zuletzt auch in angeblichen redaktionellen Beitr&auml;gen, die in Wahrheit nichts als Werbung sind.</p>
<p>&Auml;hnliche Tendenzen hat es, wenn Kommentierkartelle zwischen Bloggern entstehen, man sinnlos Kontakte sammelt (nach dem Motto &quot;ich bin soo toll, ich kenne soo viele Leute&quot;) o.&auml;.</p>
<p>Allerdings denke ich, dass auch das Web 2.0 nicht den Weltuntergang bedeuten wird. Wie die Analysten von Gartner mit ihrem Hype Cycle sch&ouml;n illustrieren, folgt auf jeden Hype ein Tal der Tr&auml;nen und erst nach diesem Tal zeigt sich, was sich auf Dauer wirklich durchsetzt&#8230; und alles nicht so ernst zu nehmen, ist meistens ein guter Rat <img src='http://www.change-zweinull.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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