Ergebnisse der Online-Befragung

Liebe Teilnehmer der Online-Umfrage „Neue Medien im Change Management“,

wir möchten uns nochmals herzlich für Ihre Mitwirkung an unserer Befragung bedanken, ohne die das Forschungsprojekt nicht möglich gewesen wäre!

Die zentralen Umfrage-Ergebnisse in Bezug auf den Einsatz und die Wirksamkeit neuer Medien im Change Management können jetzt eingesehen werden.

Außerdem sind alle Interessierten eingeladen mit anderen Wissenschaftlern und Praktikern über das Thema Change Management zu diskutieren.


Allgemein &Online-Befragung Hionia Vlachou 06. Feb 2008 13 Kommentare

Hype und Gegenhype

Seit es Massentrends und Hypes gibt, gibt es auch deren Gegenentwicklungen: Reformation und Gegenreformation, Microsoft und Linux, Techno und Neue Deutsche Welle… Nun also auch „Anti-Web 2.0“. Diese Bewegung – niedergeschrieben im „Anti-Web 2.0 Manifesto“ – kritisiert die dem Web 2.0 inhärente Annahme der Demokratisierung, dass „jedermann etwas Interessantes zu sagen hätte“. Wenig überraschend, wird auch wieder ein „alter Meister“ (Adorno) zur Fundierung der Thesen herangezogen: So wird durch Web 2.0 dem guten Geschmack, der per se undemokratisch ist (ebd.), quasi ein Todesurteil gesprochen, da der Ochlokratie (Herrschaft des Mobs und der Massen) Tür und Tor geöffnet wird.

Dass in Communities wie YouTube nicht nur der Hochkultur zugehörige Inhalte ausgetauscht werden, sondern auch Vieles, was der einfachen Unterhaltung der „Massen“ dient, ist sicherlich auch von Web 2.0-Aposteln unbestritten. Dass dies auch über gänzlich „undemokratische“, Web 2.0-ferne Medien (wie bspw. das Privatfernsehen) in bedrückendem Umfang geschieht , wird wohl auch kaum jemand bestreiten. Ob der durch oligarchisch produzierte Medieninhalte verbreitete Geschmack ein grundsätzlich besserer ist, darf also mit einer gewissen Berechtigung bezweifelt werden.

Kritisiert werden im „Anti-Web 2.0 Manifesto“ – wie der Titel bereits nahelegt – die zur Verfügung stehenden Technologien, Mechanismen und die damit einhergehenden Prinzipien aber auf Basis der schlechten Qualität von Inhalten, die im Web 2.0 (auch) vorzufinden ist. Konsequent weitergedacht, müsste auch das Medium Fernsehen aufgrund der Existenz von Formaten wie „Bauer sucht Frau“ und „Dr. Verena Breitenbach“ zum Vehikel des schlechten Geschmacks erklärt werden – und damit von intellektueller Seite grundsätzlich abgelehnt werden. Nun sollte aber (seit Kant – um noch einen großen Namen ins Spiel zu bringen) dem mündigen, aufgeklärten Bürger selbst die Wahl über den Konsum und die Produktion von Medieninhalten überlassen werden. Diese Entscheidung kann im Web 2.0-Kontext höchstwahrscheinlich etwas freier und individueller erfolgen als bei der Auswahl aus einer überschaubaren Anzahl von „geschmackspolizeilich verifizierten“ Inhalten, die uns das Fernsehen oder andere „1.0-Medien“ zur Verfügung stellen.

Im Übrigen sind Communities wie hatebook.com, alleinr.de oder enemybook.info getrennt vom „Anti-Web 2.0 Manifesto“ zu verstehen und zu behandeln. Sie nehmen auf humorvolle Weise Missverständnisse durch das Web 2.0 („Wir sind alle Freunde!“, „Je mehr Kontakte auf facebook ich habe, desto besser geht es mir!“) auf die Schippe und konfrontieren sie mit deren sarkastischen Gegenentwürfen. Dabei nutzen sie allerdings ironischerweise eben genau die Technologien und Prinzipien, die auch die Klassiker des Web 2.0 (wie bspw. facebook) ausmachen (siehe dazu „Einfach mal dagegen sein„).

„Anti-Web 2.0“ kann also offenbar zweierlei bedeuten:

1. Kulturpessimismus: „Diese „neumodischen“ Entwicklungen führen zur geschmacklichen Verrohung und zum kulturellen Niedergang!“

2. Kritische Distanz: „Nehmt nicht alles so ernst – es gibt auch ein Leben außerhalb des Web 2.0!“

Allgemein Dirk Steffens 19. Dez 2007 3 Kommentare

Questionnaire: New Media in Change Management

The department of organizational design and behavior of Universität Stuttgart is conducting an online survey on “New Media in Change Management”.

New media like weblogs, internet-communities, wikis and web based trainings are not only fundamentally influencing operational business and communication structures within and between companies, but also strategic processes like innovation and time based competition. The question is if and how successfully these new media are able to support change projects. We want to analyze this “beyond hypes and fads” by an online expert survey.

This is why we contact you. We are interested in your evaluation of the application and benefit potential as well as experiences you already made with new media. The participation in the survey will take about 10 minutes. Please answer – if possible – all the questions!

You can answer the questionnaire under the following link:

http://www.bwi.uni-stuttgart.de/index.php?id=2954 until January 15th 2008.

We would appreciate your forwarding of this link to colleagues and employees, also to change managers among your business partners and clients, who are actively involved in change projects and/or new media.

Thank you very much for your cooperation!

Prof. Dr. Michael Reiss
Hionia Vlachou
Gordana Spejic
Dirk Steffens

Allgemein &Online-Befragung Hionia Vlachou 10. Dez 2007 2 Kommentare

Aufruf zur Teilnahme

Online-Befragung: Neue Medien im Change Management

Liebe LeserInnen,

hiermit laden wir Sie nochmals herzlich ein an der Online-Befragung teilzunehmen!

Die Teilnahme an der Befragung nimmt ca. 10 Minuten in Anspruch. Beantworten Sie bitte nach Möglichkeit alle Fragen!

Sie können den Fragebogen entweder online ausfüllen oder diesen ausdrucken und uns ausgefüllt per Post zuschicken oder faxen. Bitte senden Sie uns den Fragebogen bis zum 15.01.2008 zurück.

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!

Allgemein &Online-Befragung Hionia Vlachou 05. Dez 2007 Kein Kommentar

Wie ich blogge?! Erste Ergebnisse der Weblogbefragung 2005

Logo Warum ich bloggeSpeziell zur Thematik von Weblogs hat die Umfrage „Wie ich blogge?!“ von Jan Schmidt von der Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“ der Universität Bamberg erste empirische Befunde über die deutsche Bloggingsphäre ergeben. An der Umfrage, die unter deutschprachigen Weblog-Autoren und – Lesern im Oktober 2005 durchgeführt wurde, nahmen 5246 Personen teil. Der Großteil der Befragten wurde hier im Gegensatz zu unserer Studie überwiegend nach dem Schneeballsystem durch Verweise in Weblogs rekrutiert.

Da die Erhebungseinheit durch Selbstrekrutierung der Teilnehmer zustande kam, erheben die Autoren keinen Anspruch auf Repräsentativität. Erst wurden Fragen zu Publikationsroutinen, zur Bewertung der verwendeten Software und zu Erwartungen als Leser von Weblogs erhoben.

Die Studie vermittelt die ersten Ergebnisse der deutschen Blogsphäre. Das Profil der Befragten sieht folgender maßen aus: über 80% sind aktive Blogger von einem oder mehreren Blogs. Die soziodemografischen Daten entsprechen denen der Nutzer der neuer Internettechnologien (hohe formale Bildung, um die 30 Jahre alt, vergleichsweise keine geschlechtsspezifischen Unterschiede). Ergebnisse dienen als Anhaltspunkte für Zusammensetzung und Einstellungen von deutschsprachigen Weblog-Autoren.

Zeitraum: 3. bis zum 31. Oktober 2005
N=5.246

Online-Befragung &Studien Hionia Vlachou 26. Nov 2007 Kein Kommentar

Beginn der zweiten Befragungswelle

Neue web-basierte Medien wie z.B. Weblogs, Internet-Communities, Wikis, Web Based Training sind dabei, nicht nur das operative Geschäft und die Kommunikationsstrukturen in und zwischen Unternehmen, sondern auch die strategischen Prozesse wie z.B. den Innovations- und Zeitwettbewerb tiefgreifend zu beeinflussen.

Hier stellt sich die Frage, ob und wie erfolgreich diese neuen Medien auch Change-Vorhaben unterstützen können. Wir wollen dies „jenseits von Hypes und Moden“ kritisch durch eine Experten-Befragung untersuchen. Deshalb wenden wir uns an Sie: Uns interessiert Ihre Einschätzung des Anwendungs- und Nutzenpotenzials der neuen Medien und natürlich Ihre Erfahrungen, falls Sie bereits mit diesen Medien gearbeitet haben.

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Online-Befragung Hionia Vlachou 21. Nov 2007 4 Kommentare

Fragebogen: Neue Medien im Change Management

Der Fragebogen steht jetzt zur Verfügung und kann als PDF heruntergeladen werden.

Online-Befragung Hionia Vlachou 20. Nov 2007 Kein Kommentar